
Die Entwicklung ist so rasant wie disruptiv – zum Thema Künstliche Intelligenz in der Wissenschaftskommunikation lerne ich nie aus.

Journalist im Ruhrgebiet: Wissenschaft, Kultur, Gesundheit.

Die Entwicklung ist so rasant wie disruptiv – zum Thema Künstliche Intelligenz in der Wissenschaftskommunikation lerne ich nie aus.

Beim gestrigen gemeinsamen Lunchtalk von Informationsdienst Wissenschaft (idw) und Science Media Center Germany (SMC) ging es um eine zentrale Frage journalistischer Arbeit: Wie finden wir schnell, verlässlich und thematisch passgenau wissenschaftliche Expert:innen? Ich durfte diese erste gemeinsame Online-Veranstaltung moderieren, eine dreistellige Zahl an Medienleuten hatte sich angemeldet.
Zentrale Erkenntnisse:
Fazit: Qualitativ hochwertiger Journalismus braucht kuratierte Recherche-Tools und sorgfältige Expertiseprüfung, nicht nur schnelle KI-Prompts. Die Tools erleichtern die Arbeit, doch die Verantwortung für die Auswahl der Expert:innen bleibt bei den Journalist:innen.

Künstliche Intelligenz verändert die Welt – die Kommunikation vielleicht noch etwas schneller als viele andere Bereiche. Ich habe gestern eine sehr erkenntnisreiche Fortbildung absolviert und freue mich, das neugewonnene Wissen anwenden zu können.

Schon Tradition hat der Online-Workshop zu Qualitätskriterien von Pressemitteilungen, den wir vom Informationsdienst Wissenschaft zusammen mit der Redaktion von Spektrum der Wissenschaft anbieten. Auch bei der 6. Auflage gestern und heute war nicht nur bei uns Referent:innen die Stimmung gut: Spektrum-Redakteur Dr. Frank Schubert lud zur Schreibwerkstatt ein, sein Kollege, der Wissenschaftsblogger Lars Fischer, stellte Social-Media-Trends vor, meine Kollegin Dr. Svenja Niescken und ich moderierten und unser Kollege Frank Bartecki sorgte für den reibungslosen technischen Ablauf; zur Diskussionsrunde stieß noch Spektrum-Chefredakteur Dr. Daniel Lingenhöhl dazu. Die Teilnehmer:innen arbeiten in den Pressestellen von Hochschulen und anderen Wissenschaftseinrichtungen.

Am 13.-14. März feiert der Informationsdienst Wissenschaft (idw) sein 30-jähriges Bestehen in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften mit einer Arbeitstagung zu den Themen Evaluation, Social Media und multimediale Wissenschaftskommunikation.
Einer der Workshop bietet Input zum Thema Pressemitteilung an: „Pimp my PM – hin zum Multimedia-Paket“. Die Pressemitteilung bleibt ein wichtiges Instrument, um Berichterstattung anzustoßen. Heute genügt aber der reine Text einer Pressemitteilung nicht mehr, um sich in der Konkurrenz um Aufmerksamkeit durchzusetzen. In diesem Workshop sprechen wir darüber, auf welche Weise die Pressemitteilung zum Multimedia-Paket aufgewertet werden kann durch Fotos, Grafiken, Videos, Soundfiles, Verlinkung auf Original-Papers und Kontaktdaten von Fachleuten.
Der Workshop ist ausgebucht und ich habe die Freude, ihn zusammen mit Nicola Kuhrt (table media) und Mike Zeitz (Spektrum der Wissenschaft) zu organisieren.

Gerade wer viel online arbeitet, braucht Datenschutz-Kenntnisse. Es war gut, die systematisch vermittelt zu bekommen von der exkulpa gmbh. #Weiterbildung

Ein toller Online-Praxisworkshop geht gerade zu Ende. In Kooperation zwischen Informationsdienst Wissenschaft und der Redaktion von Spektrum der Wissenschaft haben wir zwei Tage lang über „Reichweite durch Qualität“ gesprochen: über Pressemitteilungen, Social Media, Bilder, crossmediales Feintuning, Erfolgskontrolle, Abläufe und Strukturen. Die kollegiale Textkritik war wieder ein Highlight und die Arbeit mit den Teilnehmer:innen aus ganz unterschiedlichen Wissenschafts-Pressestellen ist immer bereichernd.

Für den Informationsdienst Wissenschaft als Aussteller auf der WISSENSWERTE 2023 (Stand B06). Vom 25. bis 27. Oktober bringt das Dialogforum in der Messe Freiburg rund 400 Journalist:innen, Wissenschafts- und Wirtschaftskommunikator:innen zusammen. Im Fokus steht der Journalismus in Zeiten von KI. Wir bieten ein „Meet the Experts“ an zum Thema Expertenvermittlung.

Nächste Woche steigt die zehnte (!) Auflage unseres Praxisworkshops Wissenschaftsnachrichtenvideo, diese Woche sprach ich mit Studierenden des Masterstudiengangs International Public Relations der Universität München über Qualität in Pressemitteilungen, im Juni folgt zum selben Thema ein zweitägiger Online-Workshop für erfahrene Pressesprecher:innen. Ich freue mich sehr über so viel Austausch.
Zwei Schwerpunkte bestimmen meine Arbeit im neuen Jahr: Buchproduktion und Veranstaltungen. Ein halbes Dutzend Workshops ist in Vorbereitung, die Themen: Qualität in der Kommunikationsarbeit und Bewegtbild. Ich lerne immer selbst viel dabei, aber dieses Jahr möchte ich auch wieder als Teilnehmer mindestens eine Fortbildung besuchen.

Besonders freut mich die Aussicht, dass nach Jahren der Pandemie die Präsenzveranstaltungen wieder zunehmen.